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Vorbereitung Vorstellungsgespräch: 10 Tipps, wie sich Sie auf das Bewerbungsgespräch vorbereiten können und durch Training Erfolg haben

Richtige Vorbereitung: Das Vorstellungsgespräch ist für viele Bewerber die größte Herausforderung im ganzen Bewerbungsverfahren. Im Vorstellungsgespräch haben Sie nur eine Chance zu überzeugen. Sie wollen den Job? Dann sollten Sie sich intensiv der Vorbereitung aufs Vorstellungsgespräch widmen. Sie finden hier Tipps, um sich perfekt auf Ihr Vorstellungsgespräch vorzubereiten.


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So funktioniert die Vorbereitung auf das Vorstellungsgespräch

  1. Formalien klären: Termin bestätigen, Reise planen, das richtige Kleidung auswählen, Tasche für Vorstellungsgespräch packen.
  2. Informationen sammeln: Sich über das Unternehmen informieren, den Personaler googeln und auf Xing oder LinkedIn ansehen.
  3. Das Anforderungsprofil kennen: Die Stellenanzeige noch mal genau durchlesen. Welche Qualifikationen sind besonders wichtig? Welche Softskills werden von dem Bewerber erwartet?
  4. Inhaltliche Vorbereitung: Überfliegen Sie Ihr Anschreiben und Lebenslauf. Wie haben Sie sich dort schriftlich präsentiert? So sollten Sie sich auch persönlich darstellen.
  5. Die letzten Zeugnisse kennen: Lesen Sie sich die letzten beiden Arbeitszeugnisse durch. Was wird da über Sie geschrieben? Was ist der Grund für die Zeugniserstellung? Welche Funktion und Namen hat der Unterzeichner
  6. Den Status im Unternehmen kennen: Sie sind in der Firma zu Gast. Wie verhält sich ein Gast, der zum ersten Mal bei fremden Menschen eingeladen wurde?
  7. Small Talk am Anfang ernst nehmen: Der scheinbar belanglose Small Talk, der am Anfang des Gesprächs stattfindet, ist oft wichtiger als Sie denken. Es geht um die Gesprächsatmosphäre. Der Interviewer muss das Gefühl haben, dass er mit dem Bewerber gerne mehr Zeit verbringen würde.
  8. Gemeinsamkeiten betonen: Gemeinsamkeiten verbinden und schaffen vertrauen. Was verbindet Sie mit dem Gegenüber? Sie haben an der gleichen Universität studiert? Sie kommen aus dem gleichen Stadtteil? Sie interessieren sich für die gleichen Sportarten?
  9. Die Selbstpräsentation: Die Präsentation des beruflichen Werdegangs sollten Sie ausführlich im Rollenspiel üben.
  10. Beruflichen Erfolge hervorheben: Am besten konstruieren Sie die Erfolgsgeschichte so. Sie starten mit der Ausgangslage. Welche Aufgabe/Rolle hatte ich? Was war das Herausfordernde an der Situation? Im nächsten Schritt beschreiben Sie die Handlungen, die Sie durchgeführt haben. Wie bin ich vorgegangen, um die Probleme zu lösen? Zuletzt kommt dann das Ergebnis. Welchen Erfolg konnte ich für mich verzeichnen?

In welchen Phasen läuft ein Vorstellungsgespräch ab?

Innerhalb von vielen Jahren hat sich bei Unternehmen ein Standard für den Ablauf von Vorstellungsgesprächen heraus kristallisiert. Daran halten sich ca. 80% der Unternehmen. Normalerweise läuft ein klassisches Vorstellungsgespräch in diesen sieben Phasen ab.

Darauf sollten Sie bei der Vorbereitung auf das Vorstellungsgespräch bei den einzelnen Schritten im Bewerbungsgespräch wirklich achten.

1. Betreten des Betriebsgeländes

Das Vorstellungsgespräch beginnt schon mit der Anreise und dem Betreten des Firmengebäudes. Wer eine halbe Stunde vor dem Bewerbungsgespräch bereits im Foyer sitzt, bringt die Personaler und anderen Gesprächsteilnehmer unnötig unter Druck. Also 10 Minuten vorher erscheinen reicht.

2. Warten und Begrüßung mit Small Talk

Sie werden von einem Mitarbeiter in den Besprechungsraum geführt und gebeten, sich zu setzen. Die Begrüßung sollte der Anwesenden mit einem kurzen, fester Händedruck beginnen. Dabei halten Sie Blickkontakt und stellen sich mit Vor- und Zunamen vor und bedanken sich für die Einladung. Dann warten Sie ab und setzen sich als Letzter.

Achten Sie auf die Körpersprache. Nehmen Sie auf dem Ihnen angebotenen Stuhl die ganze Sitzfläche ein. Sitzen Sie aufrecht aber bequem und behalten Sie mit beiden Füßen Bodenkontakt. Blicken Sie Ihrem jeweiligen Gesprächspartner offen in die Augen. In der Regel beginnt der Personaler das Gespräch nun mit ein wenig Smalltalk, wie „Haben Sie uns gut gefunden?“

In dieser ersten Smalltalk-Phase wird Ihnen meist auch etwas zu trinken angeboten. Dieses Angebot abzulehnen, wird vom Fragenden häufig als unhöflich empfunden. Lassen Sie sich daher zumindest ein Mineralwasser anbieten, auch, wenn Sie es nicht anrühren.

3. Die Selbstpräsentation des Bewerbers

Im nächsten Schritt möchte man Sie näher kennenlernen. „Erzählen Sie doch mal etwas über sich!“ „Wie ist Ihr Werdegang?“ Damit leitet der Personaler oft das Gespräch ein. Man will mehr über Sie, Ihre Person und Ihre beruflichen Stationen erfahren. Konzentrieren Sie sich auf die wesentlichen Punkte, die für die Stelle relevant sind.

Die Präsentation des Werdegangs sollte etwa fünf bis zehn Minuten dauern. In dieser Zeit geben Sie Ihren Lebenslauf in strukturierter Form wieder. Es können sich auch noch Rückfragen der Personaler zu der Präsentation des Werdegangs anschließen. Sind Ihre Qualifikation geklärt, folgen Fragen zu Ihrer Person. Ziel ist es, zu erfahren, ob Sie die nötigen fachlichen und sozialen Kompetenzen für die Stelle mitbringen.

4. Informationen zum Unternehmen und den Aufgaben

Jetzt ist der Arbeitgeber an der Reihe. Manchmal wird diese Phase auch durch eine Frage wie „Was wissen Sie bereits über unsere Firma und das Aufgabengebiet?“ eingeleitet. Was macht die Firma, was erwartet die Abteilung, wie arbeitet diese?

Darüber sollte jetzt die Fachabteilung, in der Sie arbeiten möchten, informieren. Notieren Sie sich Fragen, aber unterbrechen Sie den Sprechenden nicht, sondern warten Sie, bis Sie an der Reihe sind.

5. Vertiefende Fragen zu den Erfahrungen des Bewerbers

Bereiten Sie sich auf diese Phase des Gespräches vor, indem Sie sich gute Antworten auf gängige Fragen zurechtlegen und vielleicht schon vorab mit einem Bewerbungstrainer durchsprechen – insbesondere im Hinblick darauf, wie Ihre Antworten wirken. Denn nun beginnt die Vertiefungsphase und es kann sein, dass man Ihnen zum Beispiel folgende Fragen stellt.

Was würden Sie darauf antworten?

  • Weshalb haben Sie sich beworben?
  • Was hat es mit den Lücken in Ihrem Lebenslauf auf sich?
  • Wie können Sie zum Unternehmenserfolg beitragen?
  • Warum denken Sie, dass Sie diese bei uns erreichen können?
  • Was erwarten Sie von Ihrem Arbeitgeber?
  • Haben Sie sich auch bei anderen Unternehmen beworben?

6. Klärung der gegenseitigen Erwartungen - spezielle Fragen des Bewerbers

Das Ende des Vorstellungsgesprächs naht. Jetzt kommt die Frage des Personalers: Haben Sie noch Fragen an uns? Dann sollten Sie Ihre eigenen Fragen stellen, die Sie sich vorher schon überlegt haben.

Mögliche Fragen an das Unternehmen:

  • Warum ist die Stelle frei? Ist sie neu geschaffen worden?
  • Welche Herausforderungen erwarten mich in den ersten 100 Tagen?
  • Wie sieht die Phase der Einarbeitung aus?
  • Wie lange war der Vorgänger auf der Stelle?
  • Welche Befugnisse sind mit der Stelle verbunden?
  • Wer ist der Vorgesetzte und mit wem werde ich praktisch zusammenarbeiten?

7. Klärung der Formalitäten: Eintrittsdatum, Gehalt, andere Konditionen

Zum Ende wird es Zeit für die Verabschiedung. Achten Sie auf eine aufrechte Körperhaltung, Augenkontakt und das Lächeln nicht vergessen! Bedanken Sie sich für das Gespräch und fragen Sie, wann Sie mit einer Rückmeldung rechnen können.

Bekunden Sie noch einmal Ihr Interesse an der Stelle. Die Fragen nach Eintrittsdatum, Gehalt, andere Konditionen werden meistens nicht im ersten sondern am Ende des zweiten Vorstellungsgespräches geklärt.


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Fünf typische Fragen im Vorstellungsgespräch beantworten

Die meisten Fragen im Bewerbungsgespräch lassen sich vorbereiten, da es oft typische Fragen sind. Überlegen Sie sich, welche Antworten Sie darauf geben.

Die Fragen habe ich mit Hintergrundinformationen versehen, damit Sie besser die Beweggründe des Interviewers verstehen. Sie können sich dann leichter in die Perspektive des Personalers versetzen. So bekommen die Fragen mehr Sinn für Sie und verlieren ein Stück ihre Bedrohlichkeit. Auch die Antworten fallen leichter.

1. Warum haben Sie sich bei unserem Unternehmen beworben?

Der Personaler möchte mehr über Ihre Motivation erfahren. Haben Sie sich eher zufällig beworben und die Firma und die Produkte sind Ihnen egal. Diese Einstellung findet man bei auffällig vielen Bewerbern vor. Hauptsache eine neue Stelle, was für eine Firma ist egal. Doch das kann für den Bewerber verheerenden Folgen haben und sogar zur Kündigung in der Probezeit führen.

Also über legen Sie welche Art von Firma wäre für Sie persönlich gut. Möchten Sie es familiärer oder persönlicheres Verhältnis zum Chef oder lieben Sie größere Einheiten mit mehr Anonymität und mehr formalen Vorgaben. Dem Personaler geht es auch darum zu erfahren, ob Sie sich über die Firma informiert haben und inwieweit Sie sich mit der Branche und den zukünftigen Aufgaben beschäftigt haben.

Wie stehen Sie zu den Produkten, Dienstleistungen des Unternehmens? Was gefällt Ihnen gut daran? Was finden Sie am Unternehmen interessant z. B. Familienunternehmen, Traditionsunternehmen, Marktführer, Hidden Champion, StartUp oder internationaler Konzern, amerikanische, französische, spanische, russische, italienische, chinesische Firma.

2. Weshalb haben Sie häufig die Stelle gewechselt?

Der Personaler versucht herauszufinden, wie der Bewerber bisher seinen beruflichen Weg gestaltet hat. War das Vorgehen geplant oder eher zufällig? Ist der jetzige Wechselwunsch nachvollziehbar und wird der Bewerber, dem Unternehmen länger als Mitarbeiter erhalten bleiben oder hat man es mit einem Jobhopper mit geringem Durchhaltevermögen oder geringem Teamspirit zu tun.

3. Was hat dazu geführt, dass Sie die letzte Stelle verloren haben?

Durch Umstrukturierungen, Rationalisierung, Produktionsverlagerungen oder Konkurse geraten immer wieder auch hochqualifizierte Mitarbeiter durch Kündigung in die Arbeitslosigkeit. Der Personaler versucht aber die schwarzen Schafe zu finden, die durch eigenes Fehlverhalten, schlechte Leistungen oder wegen Probleme und Konflikten mit Kollegen oder Chefs gekündigt wurden. Außerdem interessiert den Interviewer, wie souverän der Kandidat, mit dieser für ihn nicht ganz leichten Situation, umgeht.

4. Welches Verhältnis hatten Sie zu Ihren Vorgesetzten und Kollegen?

Mit der Frage will der Interviewer herausfinden, wie Sie im Betrieb mit anderen Menschen klarkommen. Ihre Antwort zeigt den Grad der Teamfähigkeit sowie auch die Konfliktfähigkeit an. Doch Vorsicht: Als negativ werden Antworten gewertet, die Kollegen oder den Chef schlecht machen.

Teilen Sie mit, dass es Ihr Ziel war, immer freundlich und auf der Sachebene zu kommunizieren, die Kollegen fair zu behandeln und loyal gegenüber dem Vorgesetzten und der Firma zu sein.

5. Warum wollen Sie wechseln?

Es geht bei der Frage für den Personaler darum herauszufinden, wie Ihre Einstellung zum Berufsleben ist und inwieweit Sie Ihre berufliche Entwicklung planen. Der Personaler will erfahren, warum Sie wechseln, um daraus Rückschlüsse auf Ihr Verhalten zu ziehen. Im Hinterkopf schwebt die Frage: Gab es Ärger mit Kollegen oder dem Chef, war jemand häufig krank oder hat er wenig Leistung erbracht.

Sobald ein Wechselgrund nachvollziehbar ist, können Sie sich entspannen. Trift vielleicht diese Wechselmotivation zu: „Mein Firma strukturiert um und entlässt Mitarbeiter, da habe ich mir gedacht, eine berufliche Veränderung macht jetzt Sinn, vor allem wenn ich bei einem anderen Unternehmen mein Fachwissen einbringen kann.“

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